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Satzung des FC Laubach e.V.

Stand: 26.03.2010

A. Allgemeine Bestimmungen


§ 1 Name, Sitz, Rechtsform

Der Verein hat seinen Sitz in 61279 Grävenwiesbach, Ortsteil Laubach und führt den Namen „Fußball-Club-Laubach e.V.“. Er ist ein eingetragener Verein.
Seine Vereinsfarben sind „rot-weiß“.


§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Fußballsports sowie des Sports allgemein und der damit verbundenen körperlichen Ertüchtigung, ganz besondere die sportliche Ausbildung der heranwachsenden Jugend.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Ermöglichung sportlicher Übungen in regelmäßigem Training und in sportlichen Leistungen verwirklicht.

§ 3 Vereinsvermögen

Der Verein wird ehrenamtlich geleitet.
Mittel des Vereins dürfen nur ausschließlich und unmittelbar für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Beendigung der Mitgliedschaft steht den Mitgliedern kein Anspruch auf das Vereinsvermögen zu. Im Falle der Auflösung oder bei Wegfall des Vereinszwecks darf das Vereinsvermögen nur für gemeinnützige Zwecke des Sports verwendet werden. Es ist der Gemeinde Grävenwiesbach mit der Auflage zu übertragen, es nur für den in § 2 dieser Satzung angegebenen Zweck zu verwenden.

§ 4 Verbandszugehörigkeit

Der Verein ist Mitglied des Landessportbund Hessen e.V., sowie der zuständigen Fachverbände bezüglich seiner Abteilungen. Der Verein und seine Mitglieder erkennen die vom Deutschen Fußballbund (DFB) und den übrigen Verbänden, deren Sportarten im Verein betrieben werden, erlassenen Bestimmungen (Satzungen, Ordnungen, Statuten usw.) an und leiten in diesem Rahmen die Abteilungen. Sie verpflichten sich, die von den Organen der genannten Verbände im Rahmen ihrer Befugnisse erlassenen Beschlüsse zu befolgen und deren Entscheidungen anzuerkennen.


§ 5 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

B. Mitgliedschaft


§ 6 Mitglieder

Der Verein hat ordentliche und außerordentliche Mitglieder.
Ordentliche Mitglieder sind:
a) die aktiven Mitglieder (ausübende Sportler über 14 Jahre)
b) die inaktiven Mitglieder über 14 Jahre
c) die Ehrenmitglieder
Außerordentliche Mitglieder sind:
d) Jugendliche Mitglieder unter 14 Jahre
e) Schüler
f) fördernde Mitglieder
Ehrenmitglieder sind die von der Mitgliederversammlung geehrten und gewählten Personen.
Als fördernde Mitglieder können juristische Personen, Handelsgesellschaften, Körperschaften des öffentlichen Rechts und des privaten Rechts sowie Einzel-personen dem Verein beitreten, ohne daß ihnen Rechte und Pflichten aus dieser Mitgliedschaft erwachsen. Sie zahlen einen einmaligen oder laufenden Betrag nach Vereinbarung.

§ 7 Erwerb der Mitgliedschaft

Als Mitglieder können Personen aufgenommen werden, die im Besitz der bürger-lichen Ehrenrechte sind. Minderjährige bedürfen der schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters. Der Aufnahmeantrag ist in schriftlicher Form zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet - nach Stellungnahme der Abteilungen, denen der Antragsteller angehören will - der Vorstand.
Die Mitgliedschaft wird mit Aufnahme in die Mitgliederkartei wirksam. Sie ver-pflichtet zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags und eventueller Abteilungsbeiträge sowie eines einmaligen Eintrittsgeldes. Mit der Aufnahme unterwirft sich das Mitglied den Satzungen und Organen des Vereins, den Vorschriften der Ver-bände, denen Verein und Abteilungen angehören sowie den Richtlinien der Abteilungen.


§ 8 Rechte der Mitglieder

Alle Mitglieder haben im Rahmen der Satzungen und der Vereins- und Abteil-ungsordnungen das Recht, am Vereinsleben teilzunehmen.
Die ordentlichen Mitglieder haben volles Stimmrecht in der Mitgliederversam-mlung. Sie sind wählbar, wenn sie das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Mitglieder, die in der Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt werden, wenn ihre Zustimmung hierzu schriftlich vorliegt. Die aktiven Mitglieder dürfen Sportarten, die im Verein betrieben werden, in keinem anderen Verein ausüben. Ausnahmen kann im Einzelfall die Abteilungsleitung zulassen.


§ 9 Pflichten der Mitglieder

Jedem Mitglied muß in seinem Verhalten zum Verein und dessen Mitgliedern Ehre und Ansehen der Person und des Vereins oberstes Gebot sein. Den Anord-nungen des Vorstandes und den von ihnen bestellten Ausführungsorganen und Ausschüssen in allen Vereinsangelegenheiten, den Anforderungen der Abteil-ungsleiter und Spielführer in den entsprechenden Sportarten und Angelegen-heiten, haben Mitglieder folge zu leisten.
Die von den Mitgliedern zu zahlenden Beiträge und sonstigen Leistungen, sowie die Höhe der Aufnahmegebühr werden von der Mitgliederversammlung fest-gesetzt.


§ 10 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluß. Der Austritt ist durch schriftliche Erklärung bekanntzugeben. Der Austritt ist jederzeit zulässig, wobei die Beitragszahlungen bis zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres laufen. Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied alle in seiner Verwahrung befindlichen, dem Verein gehörenden Gegenstände, an die Vereinsgeschäftsstelle zurückzugeben.
Der Ausschluß aus dem Verein kann erfolgen:
a) bei schwerem Verstoß gegen die Vereinssatzung.
b) bei unehrenhaften Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.
c) bei Rückstand der Vereinsbeiträge für mehr als 12 Monate, wenn das Mitglied vorher schriftlich auf die Folgen hingewiesen wurde.
d) bei anderem vereinsschädigendem Verhalten.

Über den Antrag auf Ausschluß, der von jedem ordentlichen Mitglied unter Angabe von Gründen und Vorlage von Beweisen beim Vorstand gestellt werden kann, entscheidet der Vorstand. Der Ausschluß ist zu begründen und dem Mitglied schriftlich zur Kenntnis zu bringen. Gegen den Ausschlußbescheid kann der Ausgeschlossene innerhalb von 30 Tagen nach Zustellung, beim Vorstand Einspruch einlegen.
Das auszuschließende Mitglied ist von dem Zeitpunkt an, in dem ihm die Einleitung des Ausschlußverfahrens bekannt geworden ist, von allen etwaigen Vereinsämtern suspendiert.


§ 11 Strafen und Beschwerden

1. Strafen
Verstöße von Mitgliedern können vom Vorstand mit einem einfachen Verweis, einem strengen Verweis oder mit einer Sperre für sportliche Veranstaltungen belegt werden. Die Bestrafung ist dem betroffenen Mitglied unter Angabe der Gründe bekanntzugeben.
Als Verstöße dieser Art gelten insbesondere:
a) unentschuldigtes Fernbleiben von festgesetzten Übungsstunden, Wett-kämpfen und ehrenamtlich übernommenen Pflichten,
b) Nichterfüllung von Anordnungen der zuständigen Abteilungsleiter, deren Stellvertreter und Übungsleiter,
c) unsportliches Benehmen während eines Wettkampfes oder in unmittel-barem Zusammenhang mit einem solchen,
d) vereinsschädigendes Verhalten.
2. Beschwerden
Jedem Mitglied steht das Recht der Beschwerde gegen eine vom Vorstand ausge-sprochene Bestrafung zu. Die Beschwerde ist binnen 14 Tagen nach Bekanntgabe der Bestrafung beim Vorstand schriftlich einzulegen.


§ 12 Ehrungen

Ehrungen werden nach 25 jähriger, 40 jähriger und 50 jähriger Mitgliedschaft ausgesprochen. Darüber hinaus können Ehrungen für besondere Verdienste aus-gesprochen werden. Über auszusprechende Ehrungen beschließt der Vorstand. Ehrenmitglieder des Vereins sind von der Beitragszahlung befreit. Sie haben zu allen Veranstaltungen des Vereins freien Zutritt.

C. Vereinsorgane


§ 13 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand


§ 14 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Vereinsorgan. Stimm-berechtigt sind alle ordentliche Mitglieder. Die Mitgliederversammlung beschließt über die grundlegenden Aufgaben und Ziele des Vereins und seine Organisation. Sie bestimmt die allgemeinen Richtlinien der Vereinsarbeit.


§ 15 Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) findet alljährlich innerhalb von 4 Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres statt. Sie wird durch die oder den 1. Vorsitzende(n) schriftlich und durch Aushang einberufen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen vom 1. Vorsitzenden ein-berufen werden, wenn der Vorstand dies beschließt oder auf schriftlichen, mit Gründen versehenen Antrag von mindestens 20 % der ordentlichen Mitglieder. Angelegenheiten, die in einer ordentlichen Mitgliederversammlung behandelt und durch Beschlüsse verabschiedet worden sind, können nicht Anlaß zur Ein-berufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sein.
Die Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich und durch Aushang, unter Angabe des Zeitpunkts, des Ortes und der Tagesordnung.
Die Benachrichtigung der Mitglieder muß 14 Tage vor der Versammlung erfolgt sein. Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung müssen mindestens 8 Tage vor der Versammlung beim Vorstand eingereicht werden. Diese Anträge sind nachträglich in die Tagesordnung aufzunehmen.

§ 16 Tagesordnung

Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muß folgende Punkte enthalten:
a) Jahresbericht der oder des 1. Vorsitzenden
b) Jahresbericht des oder der Schriftführer(in)s, sowie Verlesung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung
c) Jahresberichte der Abteilungsleiter
d) Jahresbericht des oder der Kassenwart(in)es
e) Bericht der Kassenprüfer
f) Entlastung des Vorstandes
g) Neuwahlen des Vorstandes, des erweiterten Vorstands und der Kassenprüfer sowie Kenntnisnahme von neu gewählten Abteilungsleitern
h) Anträge
i) Verschiedenes


§ 17 Versammlungsleitung und Beschlußfassung

Die ordentlich einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Sie wird durch die oder den 1.Vorsitzende(n) oder vom Stellvertreter geleitet.
Die Mitgliederversammlung beschließt mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern die Satzung zu anderen Punkten nicht eine andere Mehrheit vorschreibt. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung, Stimmenthaltungen werden nicht mit-gezählt. Jedes Mitglied hat bei der Abstimmung eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden; demnach ist Stellvertretung nicht gestattet. Satzungsänderungen können nur von einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Eine Beschlußfassung über die Änderung des Vereinszwecks bedarf der Zustimmung aller anwesenden Mitglieder, wobei mindestens die Hälfte der ordentlichen Mitglieder an der Versammlung teil-nehmen muß.
Wahlen zu Vereinsorganen sind geheim. Liegt nur ein Vorschlag für das jeweilige Amt vor, so kann die Wahl durch Akklamation oder offene Abstimmung erfolgen, wenn nicht mindestens die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder geheime Wahl fordert. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Versam-mlungsleiter und dem von ihm bestellten Protokollführer zu unterschreiben ist.

§ 18 Vorstand

1. Vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB ist der Vorstand in Gemeinschaft
a) der oder die 1. Vorsitzende
b) der oder die 2. Vorsitzende
c) der oder die Kassenwart(in)
d) der oder die Schriftführer(in)

2. der erweiterte Vorstand besteht aus:
a) der oder dem 1. Vorsitzenden
b) der oder dem 2. Vorsitzenden
c) der oder dem Kassenwart(in)
d) der oder dem Schriftführer(in)
e) der oder dem Jugndleiter(in)
f) den Abteilungsleitern
g) den Beisitzern

Der Vorstand hat über seine Beratungen und Verhandlungen den erweiterten Vorstand in geeigneter Form in Kenntnis zu setzen.
Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt; dabei werden im jährlichen Turnus einmal der 1. Vorsitzende sowie der Schriftführer und im folgenden Jahr der 2. Vorsitzende sowie der Kassenwart gewählt.
Wiederwahl ist zulässig. 
Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus oder wird es auf der Mitgliederver-sammlung abberufen, so hat eine Neuwahl auch dann stattzufinden, wenn eine solche satzungsgemäß nicht erforderlich ist.
Die Abteilungen regeln ihre Angelegenheiten, soweit sie lt. Satzung nicht der Zustimmung des Vorstandes oder eines erweiterten Vorstands bedürfen , in eigener Verantwortung. In mindestens 2 Sitzungen des erweiterten Vorstandes während eines Geschäftsjahres erstatten die Abteilungsleiter Bericht.


§ 19 Aufgaben des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes

Der Vorstand vertritt den Verein nach innen und außen und ist dessen aus-führendes Organ. Er erledigt alle Vereinsaufgaben. Er hat in eigener Verant-wortung den Verein zu leiten, wie es das Wohl und die Förderung seiner Mitglieder und des Sports verlangen. Er ist dabei berechtigt und verpflichtet, alle Maßnahmen zu treffen, die er für die Erreichung einer ordnungsgemäßen Vereins-führung für erforderlich hält. Über jede Sitzung der Vereinsorgane ist ein Protokoll zu führen, dessen Inhalt in der nächsten Vorstandssitzung zu genehmigen ist. Alle Verhandlungen und Beschlüsse des Vorstandes sind streng vertraulich, sofern sie nicht ausdrücklich für die Öffentlichkeit bestimmt wurden. Verstöße hiergegen werden durch den Vorstand geahndet.

Der Vorstand und der erweiterte Vorstand sollen regelmäßig entsprechend den Geschäftserfordernissen tagen. Er ist jederzeit einzuberufen, wenn mindestens
3 Mitglieder dies schriftlich unter Darlegung der Gründe beantragen.
Aufgabe des Vorstandes ist weiterhin die Leitung und Überwachung des gesamten Sportbetriebes sowie der Koordination der Abteilungen. Der Vorstand kann zu seiner Entlastung Arbeitsausschüsse bestellen.


§ 20 Kassen- und Rechnungsprüfer

Den Kassen- und Rechnungsprüfern, die in der ordentlichen Mitgliederver-sammlung gewählt werden, obliegt die Prüfung auf Richtigkeit und Vollständig-keit der Buchungsvorgänge und Belege auf Grundlage der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes, sowie Prüfung des Jahresab-schlusses.
Eine Wiederwahl ist nur einmal möglich.
Ein Vorstandsmitglied kann nicht Kassenprüfer sein.


§ 21 Haftungsausschluß

Der Verein haftet nicht für Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung der Anlagen, Einrichtungen und Geräten des Vereins oder bei Veranstaltungen erleiden, wenn oder soweit solche Schäden und Verluste durch Versicherungen nicht gedeckt sind.


§ 22 Auflösung

Der Verein wird aufgelöst, wenn in einer besonderen zu diesem Zweck ein-berufenen Mitgliederversammlung, bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der ordentliche Mitglieder des Vereins, die Auflösung mit 9/10 der abgegebenen Stimmen beschlossen wird. Die Abstimmung erfolgt durch Stimmzettel und ist geheim durchzuführen. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks darf das Vereinsvermögen gemäß § 3 dieser Satzung nur für gemeinnützige Zwecke des Sports Verwendung finden.

§ 23 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit Wirkung vom 17.03.1999 an Stelle der bisherigen Satzung.

 

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